... die Schleuse für das Backgut

Nachdem der Backboden seine Aushärtunsphase beendet hat, machten wir uns an die Arbeit um den eigentlichen Backraum herzustellen.
Nun ging es darum, das spätere Türgewölbe (Portalbogen) herzustellen.
Da fertige "Wölber" (keilförmige Schamottesteine) wesentlich teurer sind als normalformatige Steine, haben wir uns dazu entschlossen, die Steine selbst zu schneiden. Nun geht man davon aus, dass hochwertige Diamantscheiben die besten Schnittergebnisse erzielen - weit gefehlt - wir haben uns nämlich zwei solcher Scheiben geschrottet (gerade mal 3 Schnitte haben wir mit den beiden Diamantscheiben hinbekommen - danach waren sie stumpf. Die weiteren Schnitte haben wir mit handelsüblichen Steintrennscheiben hergestellt. Für alle restlichen Schnitte reichte eine einzige 230er Scheibe. Nach Rückfragen bei einem Lieferanten für Diamantwerkzeuge sagte uns dieser, dass es für Schamottesteine spezielle Ofensetzerscheiben gibt. Die stumpfen Scheiben könne man aber durch Schneiden in Kalksandstein wieder hinbekommen.

So, jetzt sollte als nächster Schritt aus den Keilsteinen der Portalbogen gemauert werden. Da wir nichts dem Zufall überlassen, haben wir uns für alles Zeichnungen und sogar Schablonen angefertigt.

Schablone [Für die Anzahl der Steine, die Gehrungen und Winkel haben wir uns vorher eine Zeichnung erstellt]

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Portal 1 [Die Schablone haben wir uns aus Spanplatten und ein paar Dachlattenabschnitten gefertigt]

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Nachdem die Schablone mittig an der Vorderkante des Backbodens ausgerichtet war, konnnten wir mit dem Mauern der Keilsteine beginnen. Als Mörtel haben wir Schamottemörtel verwendet, den man schön plastisch anrührt (lässt sich schon fast wie Kleber verarbeiten - man braucht die Steine nur leicht anzudrücken).

Portal 2 [Die erste Lage Schamottesteine schön bündig mit der Schablone bis zur Markierung mauern]

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Portal 3 [Immer schön bündig zur Schablonenvorderkante entlang der Markierung - Stein für Stein]

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Dann haben wir Stein für Stein weitergemauert, bis der Bogen komplett geschlossen war. Die oberen beiden Steine haben wir halbiert, da später im Scheitelpunkt des Bogens das Kaminrohr eingesetzt wird. Wir haben uns für einen Rauchabzug innerhalb des Ofens entschlossen, der sich hinter der Ofentür befindet.

Portal 4 [Der fertig gemauerte Bogen - sieht doch schon perfekt aus]

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Danach noch alle Fugen vollfugig verschlossen und mit einem feuchten Schwamm geglättet. Die Schalung haben wir umgehend herausgenommen, damit wir auch die Innenflächen bearbeiten konnten.

Portal 5 [So, das hätten wir auch wieder excellent gemeistert.]

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Die Schablone haben wir auf kleine Hölzchen (5 mm stark) gesetzt. Dies erleichtert das sofortige Entfernen nach dem Mauern.

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