Noch ein Saarländer
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Kaminbrand
Noch ein Saarländer
Hallo,
ich wollte mich kurz vorstellen, mein Name ist Roland, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder und ich bin der dritte Losheimer. Einige von euch haben mich an eurem Backofentreffen bereits persönlich kennengelernt.
Ich habe dieses Jahr meinen Backofebau beendet und die Probleme fingen an. Ich hatte zunächst über ein Doppelwandfutter ein einfaches Edelstahlrohr 130 als Kamin. Bei der ersten Inbetriebnahme habe ich an diesem Rohr 180° C im Bereich der Dachdurführung gemessen und der Dachstuhl ist etwas angekokelt. Das Edelstahlrohr war mit Steinwolle isoliert. Danach habe ich den Kamin durch ein doppelwandiges Kaminrohr ersetzt und es zusätzlich mit einer 3cm dicken Brandschutzplatte ummantelt, das Außenrohr wird immer noch 140° C warm. Da ich den Kamin nach oben noch offen habe ist nichts passiert. Ich habe Angst, wenn ich die Blechplatte wieder oben auf der Kamineinfassung anbringe, dass es wieder zu einem Hitzestau kommt.
Wenn ich den Ofen betreibe schlagen die Flammen direkt in das Doppelwandfutter, die Abgastemperatur beträgt nach 1,5m noch über 500° C.
Meine Frage: könnte eine Verängerung des Doppelwandfutter in Richtung Gewölbe dazu führen, dass die Flammen nicht mehr direkt hineinschlagen und sich somit die Abgastemperatur verringern.
Grüße vom Dritten Saarländer
Roland
ich wollte mich kurz vorstellen, mein Name ist Roland, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder und ich bin der dritte Losheimer. Einige von euch haben mich an eurem Backofentreffen bereits persönlich kennengelernt.
Ich habe dieses Jahr meinen Backofebau beendet und die Probleme fingen an. Ich hatte zunächst über ein Doppelwandfutter ein einfaches Edelstahlrohr 130 als Kamin. Bei der ersten Inbetriebnahme habe ich an diesem Rohr 180° C im Bereich der Dachdurführung gemessen und der Dachstuhl ist etwas angekokelt. Das Edelstahlrohr war mit Steinwolle isoliert. Danach habe ich den Kamin durch ein doppelwandiges Kaminrohr ersetzt und es zusätzlich mit einer 3cm dicken Brandschutzplatte ummantelt, das Außenrohr wird immer noch 140° C warm. Da ich den Kamin nach oben noch offen habe ist nichts passiert. Ich habe Angst, wenn ich die Blechplatte wieder oben auf der Kamineinfassung anbringe, dass es wieder zu einem Hitzestau kommt.
Wenn ich den Ofen betreibe schlagen die Flammen direkt in das Doppelwandfutter, die Abgastemperatur beträgt nach 1,5m noch über 500° C.
Meine Frage: könnte eine Verängerung des Doppelwandfutter in Richtung Gewölbe dazu führen, dass die Flammen nicht mehr direkt hineinschlagen und sich somit die Abgastemperatur verringern.
Grüße vom Dritten Saarländer
Roland
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- Bernd
- Feuertycoon

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Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland,
erst einmal
bei den
n
vom Bernd aus Neulingen
zu deiner Frage,
die Fa. Häussler löst das Problem mit einem ca. 3mm Stahlblech vor dem Ofenrohr
Gruß Bernd
erst einmal
bei den
nvom Bernd aus Neulingen
zu deiner Frage,
die Fa. Häussler löst das Problem mit einem ca. 3mm Stahlblech vor dem Ofenrohr
Gruß Bernd
Wer den Bäcker kennt, braucht vor dem Essen nicht zu beten
- Bernd
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Re: Noch ein Saarländer
Stahlblech
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Wer den Bäcker kennt, braucht vor dem Essen nicht zu beten
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Holli
Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland,
ein herzliches
bei den
n auch von mir.
Ich wünsche dir viel Spass und gute Unterhaltung im Forum.
ein herzliches
bei den
n auch von mir.Ich wünsche dir viel Spass und gute Unterhaltung im Forum.
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hobbywurster
Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland!
Auch vom Hobbywurster ein
bei den
n.Bei der Nachbarschaft die du hast, kann nix schiefgehen!
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Farmer3s
Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland,
erstmal herzlich
hier im Forum! Und denk dran wir wollen
Bei der Abdeckung von Deinem Schacht(wenn ich das richtig verstehe(Bild?)) kannst Du die Abdeckung ja mit 2-4 cm Luft dort wieder befestiegen, so bleibt der Zwischenraum belüftet. So schreiben es die meisten Hersteller von Doppelwandigen Scho.auch in ihren Anleitungen.
Ob es ausreicht das Doppelwandfutter herunter zu ziehen bezweifel ich, auch bei Häusler seinem Stahlblech schlagen die Flammen durch. Aber das mit dem einhängten Blech könnte man ja provisorisch mal hineinstellen. Ich würde weniger Brennstoff oder/und weniger Luft versuchen zu geben, die Flamme soll auch ausbrennen können und dazu benötigt sie ein wenig Zeit. Um so Energiereicher ist der Ertrag, viel Luftüberschuss bedeutet auch einen höheren Holzverbrauch. Auch wenn das hier nicht so stark relevant ist. Weniger ist manchmal mehr.
Gruß Jörn
erstmal herzlich
hier im Forum! Und denk dran wir wollen
Bei der Abdeckung von Deinem Schacht(wenn ich das richtig verstehe(Bild?)) kannst Du die Abdeckung ja mit 2-4 cm Luft dort wieder befestiegen, so bleibt der Zwischenraum belüftet. So schreiben es die meisten Hersteller von Doppelwandigen Scho.auch in ihren Anleitungen.
Ob es ausreicht das Doppelwandfutter herunter zu ziehen bezweifel ich, auch bei Häusler seinem Stahlblech schlagen die Flammen durch. Aber das mit dem einhängten Blech könnte man ja provisorisch mal hineinstellen. Ich würde weniger Brennstoff oder/und weniger Luft versuchen zu geben, die Flamme soll auch ausbrennen können und dazu benötigt sie ein wenig Zeit. Um so Energiereicher ist der Ertrag, viel Luftüberschuss bedeutet auch einen höheren Holzverbrauch. Auch wenn das hier nicht so stark relevant ist. Weniger ist manchmal mehr.
Gruß Jörn
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Kaminbrand
Re: Noch ein Saarländer
Vielen Dank erst einmal für die freundliche Begrüßung,
das mit den Bildern wird noch ein wenig dauern, muss erst noch ein bisschen üben. Vom Bau selbst habe ich keine Bilder, vorab aber schon eine kurze Beschreibung. Der Unterbau besteht aus Klinker, dann eine 18 cm Betonplatte mit Aussparung für Foamglas und Ausschnitt für die Asche. Das Gewölbe habe ich mit Schamotte gebaut, Tür Eigenbau. Außen verklinkert, mit einer 3cm Brandschutzplatte und 10 Sack Vermiculitschüttung isoliert. Das Dach ist mit Biberschwanz gedeckt.
Hallo Jörn,
Du könntest Recht haben, im Ausschnitt zum Aschekasten fehlt noch der Blecheinsatz, der mit einem Schamottestein verschlossen wird und so die Luftzufuhr geregelt wird, d.h. im Moment kann ich keine Luftzufuhr regeln und das eingelegte Holz brennt sehr schnell herunter, dadurch erhitzt sich das Gewölbe auch relativ schnell. Ich werde den Einsatz so schnell wie möglich fertigstellen und weiter berichten.
Viele Grüße vom dritten Saarländer
Roland
das mit den Bildern wird noch ein wenig dauern, muss erst noch ein bisschen üben. Vom Bau selbst habe ich keine Bilder, vorab aber schon eine kurze Beschreibung. Der Unterbau besteht aus Klinker, dann eine 18 cm Betonplatte mit Aussparung für Foamglas und Ausschnitt für die Asche. Das Gewölbe habe ich mit Schamotte gebaut, Tür Eigenbau. Außen verklinkert, mit einer 3cm Brandschutzplatte und 10 Sack Vermiculitschüttung isoliert. Das Dach ist mit Biberschwanz gedeckt.
Hallo Jörn,
Du könntest Recht haben, im Ausschnitt zum Aschekasten fehlt noch der Blecheinsatz, der mit einem Schamottestein verschlossen wird und so die Luftzufuhr geregelt wird, d.h. im Moment kann ich keine Luftzufuhr regeln und das eingelegte Holz brennt sehr schnell herunter, dadurch erhitzt sich das Gewölbe auch relativ schnell. Ich werde den Einsatz so schnell wie möglich fertigstellen und weiter berichten.
Viele Grüße vom dritten Saarländer
Roland
- Iceman
- Feuertycoon

- Beiträge: 1553
- Registriert: Di 9. Aug 2011, 19:38
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Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland,
auch von mir ein
hier im Forum!
Ich beobachte mal Deinen Thread hier genauer, denn auch ich habe diese Probleme mit der enormen Hitze bei der Dachdurchführung.
Bis ich dort nichts geändert habe, bleibt der Ofen erstmal aus. Das wird wohl Frühjahr werden, ich werde wohl das Dach nochmal abnehmen müssen.
auch von mir ein
hier im Forum!Ich beobachte mal Deinen Thread hier genauer, denn auch ich habe diese Probleme mit der enormen Hitze bei der Dachdurchführung.
Bis ich dort nichts geändert habe, bleibt der Ofen erstmal aus. Das wird wohl Frühjahr werden, ich werde wohl das Dach nochmal abnehmen müssen.
Viele Grüße, Heiko
- Steini
- Administrator

- Beiträge: 14330
- Registriert: Di 2. Nov 2010, 15:46
- Wohnort: Herten, i. Westf.
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Re: Noch ein Saarländer
Hallo Roland,
herzlich willkommen hier im Forum.
Wir haben uns ja schon persönlich kennengelernt - wenn auch nur ganz kurz.
Leider fehlte die Zeit für einen ausgiebigen Plausch.
Bzgl. deines Überhitzungsproblems würde ich auch mäßig anfeuern.
Ich gebe nie mehr als drei Holzscheite in den Ofen und bei mir schlagen die Flammen
nicht ins Kaminrohr, geschweige denn oben heraus.
Versuch es mal mit weniger Brennstoff.
Wichtig ist auch, dass das Dach "unterlüftet" ist, damit die gestaute Hitze abziehen kann.
LG, Steini
herzlich willkommen hier im Forum.
Wir haben uns ja schon persönlich kennengelernt - wenn auch nur ganz kurz.
Leider fehlte die Zeit für einen ausgiebigen Plausch.
Bzgl. deines Überhitzungsproblems würde ich auch mäßig anfeuern.
Ich gebe nie mehr als drei Holzscheite in den Ofen und bei mir schlagen die Flammen
nicht ins Kaminrohr, geschweige denn oben heraus.
Versuch es mal mit weniger Brennstoff.
Wichtig ist auch, dass das Dach "unterlüftet" ist, damit die gestaute Hitze abziehen kann.
LG, Steini
Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.
(Otto von Bismarck 1815-1898)
(Otto von Bismarck 1815-1898)
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Stone Forno
Re: Noch ein Saarländer
Gruss auch aus der Nachbarschaft, lass mal über PN Daten ( Familienname ) rüberkommen.... evtl. kennen wir uns... oder wir lernen uns kennen.
Trotzdem
Trotzdem

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