So, weiter gings!
Bei dem Aufbau der Unterkonstruktion auf dem Beton-Estrich-Fundament habe ich mich für ein "E" entschieden, soll heißen, ich habe nicht nur Außenmauern, sondern auch einen Steg in der Mitte, der das Gewicht des Ofens in der Mitte etwas abfangen soll... außerdem soll man wenn man vorne hineinsieht nicht in ein tiefes dunkles Loch sehen.
Zunächst durften die Poroton-Steine Probe liegen, dann ging es schon ans Mauern. Das Ganze war nicht so leicht, da es wie gesagt meine erste Mauer war und ich einen Anschluss zur dahinter liegenden Kompost-Mauer herstellen wollte, die leider nicht besonders liebevoll und schief vom Vorbesitzer des Hauses erstellt worden ist. Naja, ich denke es hat doch ganz gut geklappt, ich bin zumindest ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Mittlerweile weiß ich zwar auch, dass ich die Poroton-Steine im Versatz hätte mauern müssen... hinterher ist man immer schlauer. Aber so viel ich weiß ist das "nur" eine Sache der Stabilität und bei meinem Ofen mache ich mir da keine Sorgen dass er deswegen umfällt o.ä. Wenn ich es später verputzt habe wird man es ja eh nicht mehr sehen...
Gemauert habe ich wie gesagt mit den Poroton-Steinen und Zementmörtel.
An der Front soll unten ein Holzlager entstehen. Den Eingang wollte ich mit einem Zierbogen aus Zierklinkern herstellen. Problem: Auch das hatte ich noch nie gemacht. Also erstmal habe ich mir überlegt, dass ich das Gewicht vorne abfangen möchte und baute mir einen Sturz aus Resten die ich im Keller fand. Dadurch soll das Gewicht nach außen gebracht werden, so dass auf dem Zierbogen nahezu kein Gewicht lastet. Also, Schablone "frei Schnauze" geschnitten, und losgemauert. Auch mit diesem Ergebnis war ich dann sehr zufrieden!

Nun mussten nur noch die Lücken geschlossen werden und es durfte erst einmal trocknen...
Als Nächstes habe ich dann mit Holzresten eine Schalung erstellt, auf der ich das Zwischenfundament betonieren konnte. Als Unterkonstruktion dienten Reste von Alu-Profilen aus dem Wand-Trockenbau im Haus. (leider habe ich das nicht fotografiert). Dann habe ich noch eine Armierung eingearbeitet mit Eisen, die ich von einem Kumpel, der gerade mitten im Hausbau ist und dieser übrig hatte, bekommen habe. Ich denk auch hier, dass ich es für einen Laien ganz gut gelöst habe

Dann noch mit Schalungsbrettern außen eingeschalt und das Ganze war bereit fürs Betonieren.
So, nun kommen die Bilder!
