Praxistest Küchenmaschine

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Steini
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Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Steini »

Welche Küchenmaschinen bzw. Teigkneter habt ihr im Einsatz?
Wie seid ihr zufrieden mit:
- Preis-Leistungsverhältnis
- Zubehör
- Funktionalität
- Vorzüge / Nachteile
usw.

Bin mal gespannt.

Gruß, Steini
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Steini
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Kenwood Major KM 250

Beitrag von Steini »

Dann mach ich mal den Anfang.

Ich benutze eine Kenwood Major KM 250.
Die Maschine haben wir uns vor etwa 14 Jahren zugelegt.
Preis: 550 DM
Leistungsaufnahme: 600 Watt
Zubehör (incl.): 7 l Edelstahlrührschüssel, Knethaken, Schneebesen, K-Rührwerkzeug
Antrieb: Planetengetriebe
Zubehör (optional): sehr umfabreiches Zubehör für 3 Antriebswellen (langsam, mittel, schnell)
Fleischwolf, Wurstaufsatz, Kebbe-Werkzeug, Pasta-Presse, Raspel(langsam), Kaffeemühle, Getreidemühle, Sahneaufsatz,
Dosenöffner, Bohnen- und Schälwerkzeug, Entsafter, Mixbecher, Gewürzmühle, Raspel (schnell), Saft,- Fruchtfleischtrenner,
Kartoffelschäler, Seib/Seiher
zu verarbeitende Höchstmengen: Mürbegebäck - 1 kg Mehl, Hefeteig - 1,5 kg Mehl, Teigmischung - 4,5 kg gesamt
Eiweiß - mind. 1 - höchstens 12

eigene Bewertung:
zuverlässige, kraftvolle Maschine für den Normalbedarf. Knetet und rührt sehr gleichmäßig.
optionales Zubehör habe ich noch keines dazu erworben, möchte mir aber in Zukunft eine Getreidemühle (Steinmahlwerk) zulegen.

Gruß, Steini
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Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Steini »

Jetzt habe ich meine Küchenmaschine so hoch gelobt und da gibt sie gerade heute den Geist auf.
Mitten bei der Zubereitung des "Schwarzbrotes nach Holli" fängt die Maschine plötzlich das Pfeifen an.

Irgendwie war die Maschine urplötzlich blockiert.

Ich habe das Teil umgehend zerlegt.

Es war schnell erkennbar, dass die Maschine mit 2 Komponenten konstruiert ist:
- Motoreinheit und
- Getriebeeinheit

beide verbunden über einen Zahnriehmen.

Nach dem Entfernen der Getriebeeinheit, habe ich den Motor getestet.
Ergebnis: einwandfreier, ruhiger Lauf, das Problem musste also in der Getriebeeinheit liegen.

Die Getriebeeinheit zu zerlegen war schon etwas schwieriger.
Dennoch ließ sich das Teil mit einigen Tricks zerlegen.
Nach dem Öffnen des Getriebegehäuses stellte ich fest, dass die Getriebeverbindung zwischen Rührwerkachse und
vorderem, langsamen Antrieb (stehen rechtwinkelig zueinander) blockiert war.

Das gesamte Getriebegehäuse war fast vollständig voll mit Fett, aber die einzelnen Zahnräder (Metall) waren fast alle trockengelaufen.

Mit mäßigem Kraftaufwand konnte ich die blockierten Ritzel wieder gängig machen.

Mich wundert nur, dass sämtliche Zahnflanken relativ trocken laufen und das Fett sich inselartig um die drehenden Ritzel formiert.
Es läuft nicht zurück in die beweglichen Teile.

Jetzt habe ich das Maschinchen so hoch gelobt und nu verreckt es gerade heute.

Werde mich in der kommenden Woche mal um das Schätzchen kümmern.

Gruß, Steini
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Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Steini »

"Tunnelofen" hat mir vorgeschlagen, dass vorhandene Fett gegen Getriebefließfett auszutauschen.
Das klingt schlüssig.
So wie das gegenwärtig aussieht, wird das Fett von den Ritzeln weggeschleudert und kann auf Grund der
momentanen Konsistenz nicht wieder zurücklaufen.
Verändern sich die Eigenschaften von Fetten in ca. 15 Jahren?

Egal, ich werde den Rat befolgen und das Fett tauschen.

Gruß, Steini
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Stone Forno

Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Stone Forno »

Der TO ist vom Fach und hat Ahnung davon
man kann seinet Rat befolgen den die Saarländer sagen

wer gut schmiert , der gut fiert ( fährt )

N8bM
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Ottis Eicher
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Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Steini,

TO hat recht, doch prüf vorher, ob Fett irgendwo austreten kann. Sonst hast du Fließfett im Teig
und das wäre nicht gut.

Gruß
Ottis Eicher
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher
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Steini
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Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Steini »

Ottis Eicher hat geschrieben:Hallo Steini,

TO hat recht, doch prüf vorher, ob Fett irgendwo austreten kann. Sonst hast du Fließfett im Teig
und das wäre nicht gut.

Gruß
Ottis Eicher
Wie flüssig ist denn Fließfett?

Das Gehäuse war gedichtet. Ich würde das alte Fett restlos entfernen, dann das Gehäuse einschl. Dichtmasse
wieder verschließen und anschließend mit Fließfett befüllen und einlaufen lassen.

Gruß, Steini
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Tunnelofen

Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Tunnelofen »

Hallo Steini,


Ich habe ein Getriebefliesfett der Klasse 00 das Kilo kostet ca 25,-€ für mich, im Handel über das doppelte. Ich habe noch eine Anfrage bei der Fa. Meguin laufen für eine kostenlose Probe. Bei der Firma Shell ist das kleinste Gebinde 20 kg, das ist viel zu teuer.
Bei der Firma Klüber rufe ich morgen nochmal an, mein Ansprechpartner war heute in einem Meeting. Wenn die ein Fliesfett haben das Lebensmittelecht ist frage ich für eine kostenlose Probe.

Fett das 15 Jahre alt ist hat keine Schmierfähigkeit mehr, denn es ist nur noch Seife.

Die Seife bindet das Öl im Fett und dieZahnräder walken das Öl aus der Seife, dieses Öl schmiert.

Wenn du dein Getriebe richtig abdichtest kannst du auch ein normales Getriebefett benutzen.

Du kannst die Fieseigenschaft von einem 00 Fett mit Langnese Blütenhonig vergleichen.
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Steini
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Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von Steini »

Tunnelofen hat geschrieben:Hallo Steini,

Ich habe ein Getriebefliesfett der Klasse 00 das Kilo kostet ca 25,-€ für mich, im Handel über das doppelte. Ich habe noch eine Anfrage bei der Fa. Meguin laufen für eine kostenlose Probe. Bei der Firma Shell ist das kleinste Gebinde 20 kg, das ist viel zu teuer.
Bei der Firma Klüber rufe ich morgen nochmal an, mein Ansprechpartner war heute in einem Meeting. Wenn die ein Fliesfett haben das Lebensmittelecht ist frage ich für eine kostenlose Probe.

Fett das 15 Jahre alt ist hat keine Schmierfähigkeit mehr, denn es ist nur noch Seife.

Die Seife bindet das Öl im Fett und dieZahnräder walken das Öl aus der Seife, dieses Öl schmiert.

Wenn du dein Getriebe richtig abdichtest kannst du auch ein normales Getriebefett benutzen.

Du kannst die Fieseigenschaft von einem 00 Fett mit Langnese Blütenhonig vergleichen.
Lebensmittelecht braucht es nicht zu sein, da es nicht mit Lebensmittel in Berührung kommt.
Ich zerlege die Maschine noch einmal und entferne alles alte Fett (müsste mit Waschbenzin gehen?!?).
Soviel Fett geht da auch garnicht rein, denke mal so max. 200 - 300 g. Kann man denn auch Schmierfett aus
den Fettkartuschen benutzen, mit denen man Maschinen abschmiert?

Gruß, Steini
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie Freifrau Ebner von Eschenbach 1830-1916)
hobbywurster

Re: Praxistest Küchenmaschine

Beitrag von hobbywurster »

Steini hat geschrieben:
Tunnelofen hat geschrieben:Hallo Steini,

Ich habe ein Getriebefliesfett der Klasse 00 das Kilo kostet ca 25,-€ für mich, im Handel über das doppelte. Ich habe noch eine Anfrage bei der Fa. Meguin laufen für eine kostenlose Probe. Bei der Firma Shell ist das kleinste Gebinde 20 kg, das ist viel zu teuer.
Bei der Firma Klüber rufe ich morgen nochmal an, mein Ansprechpartner war heute in einem Meeting. Wenn die ein Fliesfett haben das Lebensmittelecht ist frage ich für eine kostenlose Probe.

Fett das 15 Jahre alt ist hat keine Schmierfähigkeit mehr, denn es ist nur noch Seife.

Die Seife bindet das Öl im Fett und dieZahnräder walken das Öl aus der Seife, dieses Öl schmiert.

Wenn du dein Getriebe richtig abdichtest kannst du auch ein normales Getriebefett benutzen.

Du kannst die Fieseigenschaft von einem 00 Fett mit Langnese Blütenhonig vergleichen.
Lebensmittelecht braucht es nicht zu sein, da es nicht mit Lebensmittel in Berührung kommt.
Ich zerlege die Maschine noch einmal und entferne alles alte Fett (müsste mit Waschbenzin gehen?!?).
Soviel Fett geht da auch garnicht rein, denke mal so max. 200 - 300 g. Kann man denn auch Schmierfett aus
den Fettkartuschen benutzen, mit denen man Maschinen abschmiert?

Gruß, Steini


Von Waschbenzin kann ich nur abraten!!!!!!!!!!!!!!

Erstens riecht es und zweitens ist es für manche kunststoffe der TOD.

Lass die finger von dem waschbenzin! :boing: :boing: :boing:

Ich muss noch etwas nachschauen, von wegen "lebensmittelfett".

Ich melde mich nochmal dazu!
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