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Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 12:24
von scoutladen
Unsere Erfahrungen mit Backöfen stammen vorwiegend aus kleineres Projekten. Für viele Zeltlager haben wir temporäre Öfen gebaut, welche für kleinere Sachen, wie Gebäck oder kleine Pizzen und Flammkuchen gedacht waren. Ziel dieser Öfen ist es, diese in kurzer Zeit zu erstellen, den Aufwand dazu in Grenzen zu halten, so dass es auch nicht weh tut, diese Öfen nach 2 bis 14 Tagen wieder zu zerlegen...

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Für den Ofen, wie auch eine Kochstelle aus Lehm und etwas Platz für die Zubereitung braucht es erstmal einen provisorischen Tisch

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die Bretter bekommen eine Auflage aus Lehm / Erde / Grassoden und darauf wir der Ofen aus Schamottsteinen zusammengesetz. Es gehen alternativ auch Bruchsteine aus der Natur.

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Bereits nach der ersten Lehmpackung kann der Ofen angefeuert und benutzt werden.

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Das gibt zwar reichlich Schwundrisse und der Ofen wird undicht. Dafür kommt eben gleich die nächste Packung Lehm drüber. Bereits nach einem Tag kann der Ofen mit dem noch feuchten Lehm soviel Wärme speichern, dass es zum Backen reicht.

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Jetzt wird der Ofen noch etwas aufgehübscht...

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Und hier einige Ergebnisse...

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So steht das dann für 14 Tage...

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Und wird dann wieder abgebaut...

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Eigentlich Schade drum... :-)

Schöne Grüße
Ralph

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 14:44
von Novum64
Eine schöne Bildergeschichte, leider mit traurigem Ende.
Trotzdem danke. :danke:

Ich denke, du hast da manchem einen Gedanken eingepflanzt, den er so schnell nicht wieder los wird. :hihi:

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 15:02
von scoutladen
Novum64 hat geschrieben:Eine schöne Bildergeschichte, leider mit traurigem Ende.
Wieso traurig... dafür gibt es doch auf dem nächsten Zeltlager wieder einen Ofen :-)

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 15:10
von MichaelDerVierte
Tolle Bildergeschichte :gut:

gute Ergebnisse =)
wie habt ihr den das Fleisch zubereitet :frage:
sieht zum nachahmen aus. :pfeifend:

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 16:07
von scoutladen
MichaelDerVierte hat geschrieben:wie habt ihr den das Fleisch zubereitet
In dem Fall meinst du den Fisch? Das ist ein Lachsfilet. Eine Seite samt Haut. Öl, Salz, Pfeffer und rein in den Ofen...

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 16:30
von baku
:applaus:

Toll deine Geschichte.....daran werden die Kids ewig denken :respekt:

Kurt

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 20:12
von Backfuzi
MichaelDerVierte hat geschrieben:Tolle Bildergeschichte :gut:

gute Ergebnisse =)
wie habt ihr den das Fleisch zubereitet :frage:
sieht zum nachahmen aus. :pfeifend:

Der Michael sieht überall nur Fleisch! :muah:

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Do 6. Aug 2015, 20:36
von ar1
Ich finde es auch sehr sehr cool.
Mal was komplett anderes (ich erinnere mich, dass bisher nur einer einen kurzfristigen Ofen hatte).
Für die Kinder bestimmt ein Abenteuer und für jemanden, der erstmal gucken will, ob es was für einen ist, sicher eine gute Lösung! :applaus:

Re: Vom Leben und Sterben eines kleinen Lehmofens

Verfasst: Fr 7. Aug 2015, 09:23
von scoutladen
Erst das Experimentieren mit vielen kleinen Öfen hat uns nun dazu gebracht, ein richtiges Backhäuschen zu wagen...