Neuer Backes in Oberberg
Verfasst: So 12. Jul 2015, 16:56
Hallo liebe Steinbackofenfreunde!
Nach der herzlichen Aufnahme hier im Forum möchten wir nun auch unser Ofenbauprojekt vorstellen.
Vor einigen Tagen habe ich bereits 4 armierte Punktfundamente erstellt, die unterhalb der Bodenplatte ca. 70cm tief in den Boden ragen. Der Untergrund der Platte wurde mit Frostschutz verdichtet und mit einer Folie ausgelegt, damit die Feuchtigkeit aus der frisch gegossenen Bodenplatte nicht einfach ins Erdreich sickert, sondern ein langsames aushärten der Platte möglich ist. Die Folie wurde selbstverständlich im Bereich der Punktfundamente ausgeschnitten. Die Punktfundamente wurden vor dem Guss der Bodenplatte auch noch ordentlich gewässert. Die aus den Punktfundamenten heraus ragende Armierung wurde mit den Baustahlmatten in der Bodenplatte verbunden. Es befinden sich zwei Zuschnitte einer "Q188-Matte" in der Größe von 170x170cm in der 180x180cm broßen Bodenplatte. Die Bodenplatte wurde gestern von mir und meiner Frau hergestellt. Wir haben die Platte etwa 16 cm dick gegossen. Eine Matte haben wir im unteren Bereich und eine Matte im oberen Bereich der Bodenplatte eingebracht.
Der Unterbau der Tischplatte wird aus Bims gemauert.
Da wir in den nächsten 2 Wochen nicht viel Zeit haben werden, kann die Bodenplatte ganz in Ruhe trocknen. In der Zeit werden wir höchstens noch etwas Gebüsch im Bereich des Ofens entfernen.
Nach dem Guss der Bodenplatte sind wir noch auf einem Sommerfest eines Nachbarn eingeladen gewesen. Hier haben wir seinen Backes besichtigt - auch ein interessantes Teil. Er hat sich gleich ein ganzes kleines Backhäuschen in den Garten gebaut. Der Ofen selbst steht in einer angenehmen Höhe von ca. 1,20m. Dieser Ofen ist komplett aus Schamottmörtel hergestellt (Backboden und Tunnelgewölbe). Der Nachbar hat den Ofen vor etwa 10 Jahren selbst gefertigt. Die Isolierung des Ofens wurde hier aus Lehm gemacht. Der Nachbar hat den Ofen am hinteren Giebel seines Bachhäuschens stehen und hat den Kamin auch hinten im Ofen. Hier wurde eine Öffnung von aussen realisiert, um Asche und Glut zu entnehmen. So wird Qualmbelästigung im Backhaus verhindert.
So! Nun wünsche ich Euch Allen einen schönen Restsonntag und wenns Neuigkeiten gibt, werdet Ihr die sehen
Liebe Grüße von Yvonne und Christian
Nach der herzlichen Aufnahme hier im Forum möchten wir nun auch unser Ofenbauprojekt vorstellen.
Vor einigen Tagen habe ich bereits 4 armierte Punktfundamente erstellt, die unterhalb der Bodenplatte ca. 70cm tief in den Boden ragen. Der Untergrund der Platte wurde mit Frostschutz verdichtet und mit einer Folie ausgelegt, damit die Feuchtigkeit aus der frisch gegossenen Bodenplatte nicht einfach ins Erdreich sickert, sondern ein langsames aushärten der Platte möglich ist. Die Folie wurde selbstverständlich im Bereich der Punktfundamente ausgeschnitten. Die Punktfundamente wurden vor dem Guss der Bodenplatte auch noch ordentlich gewässert. Die aus den Punktfundamenten heraus ragende Armierung wurde mit den Baustahlmatten in der Bodenplatte verbunden. Es befinden sich zwei Zuschnitte einer "Q188-Matte" in der Größe von 170x170cm in der 180x180cm broßen Bodenplatte. Die Bodenplatte wurde gestern von mir und meiner Frau hergestellt. Wir haben die Platte etwa 16 cm dick gegossen. Eine Matte haben wir im unteren Bereich und eine Matte im oberen Bereich der Bodenplatte eingebracht.
Der Unterbau der Tischplatte wird aus Bims gemauert.
Da wir in den nächsten 2 Wochen nicht viel Zeit haben werden, kann die Bodenplatte ganz in Ruhe trocknen. In der Zeit werden wir höchstens noch etwas Gebüsch im Bereich des Ofens entfernen.
Nach dem Guss der Bodenplatte sind wir noch auf einem Sommerfest eines Nachbarn eingeladen gewesen. Hier haben wir seinen Backes besichtigt - auch ein interessantes Teil. Er hat sich gleich ein ganzes kleines Backhäuschen in den Garten gebaut. Der Ofen selbst steht in einer angenehmen Höhe von ca. 1,20m. Dieser Ofen ist komplett aus Schamottmörtel hergestellt (Backboden und Tunnelgewölbe). Der Nachbar hat den Ofen vor etwa 10 Jahren selbst gefertigt. Die Isolierung des Ofens wurde hier aus Lehm gemacht. Der Nachbar hat den Ofen am hinteren Giebel seines Bachhäuschens stehen und hat den Kamin auch hinten im Ofen. Hier wurde eine Öffnung von aussen realisiert, um Asche und Glut zu entnehmen. So wird Qualmbelästigung im Backhaus verhindert.
So! Nun wünsche ich Euch Allen einen schönen Restsonntag und wenns Neuigkeiten gibt, werdet Ihr die sehen
Liebe Grüße von Yvonne und Christian