Das BFPG-Back-Projekt
Verfasst: So 2. Jun 2013, 17:12
BFPG-Projekt ??? Was ist denn das ???
Ganz einfach:
B = Brot
F = Flammkuchen
P = Pizza
G = Grillen
Dies alles soll primär in meinem Backofen produziert werden. Und zwar so schnell wie möglich. Man merkt, der Virus ist ins Blut übergegangen.
Nachdem der alte selbstgebaute Grill, gebaut aus Beton und Natursteinen, nach über 15 Jahren Betrieb allmählich durch die entstehenden Risse das Zeitliche segnet, soll an dessen Stelle ein Backofen entstehen. Hier ein Bild von der Baustelle, die Risse und Abnutzungserscheinungen am alten Grill sind unten und auch oben am Rauchgasaustritt deutlich zu sehen.
Hier sind die Risse am alten Grill deutlich zu sehen und es bröckelte auch schon mancher Betonbrocken auf das Grillgut
An dieser Stelle soll nun ein Steinbackofen (Holzbackofen) entstehen, der zum Backen von Brot, Pizzen und auch (ev. mit Einschränkungen) zum Grillen verwendet werden kann.
So wurde vom alten Grill das Oberteil und die Decke abgerissen, die Sockelmauern wurden zum Teil stehen gelassen, sie waren noch zu gebrauchen.
Nun wurde eine Schalung gebaut und die Seitenwände und die Decke betoniert. Die sichtbaren Seiten des Sockels sollten ein rustikales Outfit mit Natursteinen bekommen, dazu ein Segmentbogen mit alten Reichsformat-Ziegeln. Dazu wurden an den Außenseiten der Schalung Natursteine platziert, die Ziegel am Bogen in Position gebracht und der Rest mit Beton ausgegossen.
Danach galt es, die Wände von den zwischen den Steinen herausgelaufenen Betonresten zu befreien, um den Wänden ein rustikales Aussehen zu verschaffen. Hierzu nach einer gewissen Zeit (am besten nach ca. 30 bis 50 Stunden) die Schalung von den Außenseiten entfernen und den überstehenden Beton am besten mit einer kleinen Handaxt bearbeiten, wobei man hier doch einiges beim Bearbeiten berücksichtigen muss. Die groben Überstände kann man vorsichtig mit dem Beil abklopfen. Um an den glatten Flächen eine strukturierte Oberfläche zu bekommen, das Beil vorsichtig über die glatte Oberfläche ziehen. Hierdurch lösen sich die feineren Bestandteile und es entsteht eine körnige, rustikal wirkende Oberfläche des Betons.
Die Schalung für die tragende Decke auf alle Fälle noch einige Tage (mindestens 3 Tage) stehen lassen, bis der Beton weitgehend ausgehärtet ist. Die Endfestigkeit des Betons wird nach ca. 28 Tagen erreicht.
Der betonierte Sockel mit Decke nach der Entfernung der Außenschalung.
Die Sockel-Außenwand, noch teilweise unbehandelt.
Bearbeitung des Sockels mit einem Handbeil, um den überschüssigen Beton zu entfernen.
Hier nun der fertige Ofensockel.
Nun soll auf diesem Sockel ein Backofen entstehen, der zum Backen von Brot, Pizzen und auch (ev. mit Einschränkungen) zum Grillen verwendet werden kann. Dies ist nicht einfach zu realisieren, da durch die vorgegebenen Platzverhältnisse nur eine Grundfläche von 100 cm Breite und 85 cm Tiefe zur Verfügung steht und dadurch einige Kompromisse gemacht werden müssen.
Nun heißt es planen und tüfteln. Die ersten Planentwürfe stelle ich in Kürze hier ein.
LG
Bernd
Ganz einfach:
B = Brot
F = Flammkuchen
P = Pizza
G = Grillen
Dies alles soll primär in meinem Backofen produziert werden. Und zwar so schnell wie möglich. Man merkt, der Virus ist ins Blut übergegangen.
Nachdem der alte selbstgebaute Grill, gebaut aus Beton und Natursteinen, nach über 15 Jahren Betrieb allmählich durch die entstehenden Risse das Zeitliche segnet, soll an dessen Stelle ein Backofen entstehen. Hier ein Bild von der Baustelle, die Risse und Abnutzungserscheinungen am alten Grill sind unten und auch oben am Rauchgasaustritt deutlich zu sehen.
Hier sind die Risse am alten Grill deutlich zu sehen und es bröckelte auch schon mancher Betonbrocken auf das Grillgut
An dieser Stelle soll nun ein Steinbackofen (Holzbackofen) entstehen, der zum Backen von Brot, Pizzen und auch (ev. mit Einschränkungen) zum Grillen verwendet werden kann.
So wurde vom alten Grill das Oberteil und die Decke abgerissen, die Sockelmauern wurden zum Teil stehen gelassen, sie waren noch zu gebrauchen.
Nun wurde eine Schalung gebaut und die Seitenwände und die Decke betoniert. Die sichtbaren Seiten des Sockels sollten ein rustikales Outfit mit Natursteinen bekommen, dazu ein Segmentbogen mit alten Reichsformat-Ziegeln. Dazu wurden an den Außenseiten der Schalung Natursteine platziert, die Ziegel am Bogen in Position gebracht und der Rest mit Beton ausgegossen.
Danach galt es, die Wände von den zwischen den Steinen herausgelaufenen Betonresten zu befreien, um den Wänden ein rustikales Aussehen zu verschaffen. Hierzu nach einer gewissen Zeit (am besten nach ca. 30 bis 50 Stunden) die Schalung von den Außenseiten entfernen und den überstehenden Beton am besten mit einer kleinen Handaxt bearbeiten, wobei man hier doch einiges beim Bearbeiten berücksichtigen muss. Die groben Überstände kann man vorsichtig mit dem Beil abklopfen. Um an den glatten Flächen eine strukturierte Oberfläche zu bekommen, das Beil vorsichtig über die glatte Oberfläche ziehen. Hierdurch lösen sich die feineren Bestandteile und es entsteht eine körnige, rustikal wirkende Oberfläche des Betons.
Die Schalung für die tragende Decke auf alle Fälle noch einige Tage (mindestens 3 Tage) stehen lassen, bis der Beton weitgehend ausgehärtet ist. Die Endfestigkeit des Betons wird nach ca. 28 Tagen erreicht.
Der betonierte Sockel mit Decke nach der Entfernung der Außenschalung.
Die Sockel-Außenwand, noch teilweise unbehandelt.
Bearbeitung des Sockels mit einem Handbeil, um den überschüssigen Beton zu entfernen.
Hier nun der fertige Ofensockel.
Nun soll auf diesem Sockel ein Backofen entstehen, der zum Backen von Brot, Pizzen und auch (ev. mit Einschränkungen) zum Grillen verwendet werden kann. Dies ist nicht einfach zu realisieren, da durch die vorgegebenen Platzverhältnisse nur eine Grundfläche von 100 cm Breite und 85 cm Tiefe zur Verfügung steht und dadurch einige Kompromisse gemacht werden müssen.
Nun heißt es planen und tüfteln. Die ersten Planentwürfe stelle ich in Kürze hier ein.
LG
Bernd
für die vielen Antworten auf mein gestartetes Projekt. Es tut gut zu wissen, dass man hier Unterstützung bekommen kann. Werde darauf gerne zurückkommen, wenn sich in der Planungs- und Bauphase Fragen ergeben. Nach dem überstandenen Hochwasser geht es jetzt mit Nachdruck weiter am Backofenbau.