Vinschger Paarl
Verfasst: Do 10. Jan 2013, 19:40
Urheberrecht hin oder her - es gibt halt überalle Tempelhunde.
So hier ist mein erster Bericht Vinschgauer.
Steini - Dein Schabzigerklee macht nicht nur die Zollhunde verrückt. Das Zeugs stinkt gegen Himmel - aber schmeckt genau wie dort oben. Schade - Schade kenne ich meinen Ofen noch nicht richtig. Er war wohl mal wieder zu heiß. Mein Backthermometer ist heute zwar geliefert worden - aber ich habe den Postler wieder weggeschickt - aber das ist eine andere Story.
Im Plötzblog habe ich heute die Vinschgauer Paarl (neudeutsch ein Pärchen Vinschgauer) entdeckt. Nein ich habe danach gesucht und im Plötzblog das gefunden was mir gefallen hat.
Steini hat mir 10gr. des aromatischen Schabzigerklee's geschickt. Nun wollte ich es auch verbacken. Der Sauerteig war gerade gut und die Zutaten waren alle im Haus, also ging es an die Vinschgauer.
Das Originalrezept findest Du hier. Nun sind wir ja gerade erst mal umgezogen. Ins Saarland und damit glatte 700km näher an mein Lieblingsdomizil in Spanien. Hier im neuen Haus und in der neuen Küche ist zur Zeit eher Ausnahmezustand. "zig" Karton sind noch nicht ausgepackt. Das Kücheninventar scheint komplett - aber wenn man was macht, dann fängt die Sucherei an. Heut habe ich vergeblich nach ein paar Rührschüsseln, nach einem Thermometer, nach meiner Backunterlage und einem Glasschälchen mit dichtem Deckel gesucht. Geschenkt! Wir sind mittlerweile groß im Improvisieren, also wird es auch ohne gehen.
Auf dem Zettel standen gleich 2 neue Brote. 1. das Vinschgauer vom Plötzblog und 2. das Schwarzbierroggenbrot von Ketex. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach dem Rezept der früher hier im Saarland erhältlichen "Urpilsbrötchen". Einer Sache mit Bier - die einfach wunderbar war.
Also wird heute auch mal wieder ein "Bier basierendes" Brot verbacken. Ja und das Köstrizer habe ich ja eh schon im Keller.
Aber zurück zu den Vinschgauern. Wenn man sich strikt an das ausgefeilte Rezept hält, dann erhält man einen ziemlich klebrigen (TA 190) Teig, der so garnicht richtig scheint. Das Zerteilen in 4 Teiglinge muß ohne Waage gehen, ich habe Angst die Teigfladen nicht mehr von der Waage zu bekommen.
Nach der erforderlichen Stückgare in der improvisierten Gärbox zeigen sich die gewünschten Risse in der Haut. Auch ist der Teig nicht sehr viel mehr ausgelaufen. Ich hatte Schlimmeres befürchtet.
Schade - ich kenne meinen Ofen immer noch nicht. Nun auch hier scheint er zu heiß zu backen. Denn die 4 Vinschgauer sind ruckzuck braun und ich bedauere sie flach gedrückt zu haben.
Nach dem Backen und kurzem Abkühlen duftet das ganze Haus nach der aromatischen Rezeptur. Der erste Biss in einen der Fladen ist beruhigend. Zwar sind sie zu trocken - so frisch aus dem Ofen. Aber der Geschmack ist einzigartig.
Es gab sie ein paar Stunden später zum Abendessen. Eine Flasche Gotim Bru als Getränk und einer Auswahl von gut gereiftem Epoisses, einer Variante von Bergkäse mit Feigenkruste und einem luftgetrockneten saftigen Schinken. Gewonnen hat die Vairante "nur Butter" oder "Schinken". Ursula und ich waren begeistert.
Der Geschmack des Brotes ist wunderbar aromatisch. Nur mit Butter hält die Komposition mit Fenchel, Kümmel und allen voran Schabzigerklee lange im Mund an.
Das Brot werden wir wieder backen, wenn wir Gäste zum Abendbrot haben und etwas ausgefallenes auf den Tisch bringen wollen.
Fotostrecke hier
Dem Lutz sage ich Danke für's Rezept!
Ja und das Schwarzbierroggenbrot. Darüber berichte ich morgen. Es wird erst zum Frühstück angeschnitten. Nur soviel sei schon gesagt. Es riecht wunderbar nach Bierhefe.
So hier ist mein erster Bericht Vinschgauer.
Steini - Dein Schabzigerklee macht nicht nur die Zollhunde verrückt. Das Zeugs stinkt gegen Himmel - aber schmeckt genau wie dort oben. Schade - Schade kenne ich meinen Ofen noch nicht richtig. Er war wohl mal wieder zu heiß. Mein Backthermometer ist heute zwar geliefert worden - aber ich habe den Postler wieder weggeschickt - aber das ist eine andere Story.
Im Plötzblog habe ich heute die Vinschgauer Paarl (neudeutsch ein Pärchen Vinschgauer) entdeckt. Nein ich habe danach gesucht und im Plötzblog das gefunden was mir gefallen hat.
Steini hat mir 10gr. des aromatischen Schabzigerklee's geschickt. Nun wollte ich es auch verbacken. Der Sauerteig war gerade gut und die Zutaten waren alle im Haus, also ging es an die Vinschgauer.
Das Originalrezept findest Du hier. Nun sind wir ja gerade erst mal umgezogen. Ins Saarland und damit glatte 700km näher an mein Lieblingsdomizil in Spanien. Hier im neuen Haus und in der neuen Küche ist zur Zeit eher Ausnahmezustand. "zig" Karton sind noch nicht ausgepackt. Das Kücheninventar scheint komplett - aber wenn man was macht, dann fängt die Sucherei an. Heut habe ich vergeblich nach ein paar Rührschüsseln, nach einem Thermometer, nach meiner Backunterlage und einem Glasschälchen mit dichtem Deckel gesucht. Geschenkt! Wir sind mittlerweile groß im Improvisieren, also wird es auch ohne gehen.
Auf dem Zettel standen gleich 2 neue Brote. 1. das Vinschgauer vom Plötzblog und 2. das Schwarzbierroggenbrot von Ketex. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach dem Rezept der früher hier im Saarland erhältlichen "Urpilsbrötchen". Einer Sache mit Bier - die einfach wunderbar war.
Also wird heute auch mal wieder ein "Bier basierendes" Brot verbacken. Ja und das Köstrizer habe ich ja eh schon im Keller.
Aber zurück zu den Vinschgauern. Wenn man sich strikt an das ausgefeilte Rezept hält, dann erhält man einen ziemlich klebrigen (TA 190) Teig, der so garnicht richtig scheint. Das Zerteilen in 4 Teiglinge muß ohne Waage gehen, ich habe Angst die Teigfladen nicht mehr von der Waage zu bekommen.
Nach der erforderlichen Stückgare in der improvisierten Gärbox zeigen sich die gewünschten Risse in der Haut. Auch ist der Teig nicht sehr viel mehr ausgelaufen. Ich hatte Schlimmeres befürchtet.
Schade - ich kenne meinen Ofen immer noch nicht. Nun auch hier scheint er zu heiß zu backen. Denn die 4 Vinschgauer sind ruckzuck braun und ich bedauere sie flach gedrückt zu haben.
Nach dem Backen und kurzem Abkühlen duftet das ganze Haus nach der aromatischen Rezeptur. Der erste Biss in einen der Fladen ist beruhigend. Zwar sind sie zu trocken - so frisch aus dem Ofen. Aber der Geschmack ist einzigartig.
Es gab sie ein paar Stunden später zum Abendessen. Eine Flasche Gotim Bru als Getränk und einer Auswahl von gut gereiftem Epoisses, einer Variante von Bergkäse mit Feigenkruste und einem luftgetrockneten saftigen Schinken. Gewonnen hat die Vairante "nur Butter" oder "Schinken". Ursula und ich waren begeistert.
Der Geschmack des Brotes ist wunderbar aromatisch. Nur mit Butter hält die Komposition mit Fenchel, Kümmel und allen voran Schabzigerklee lange im Mund an.
Das Brot werden wir wieder backen, wenn wir Gäste zum Abendbrot haben und etwas ausgefallenes auf den Tisch bringen wollen.
Fotostrecke hier
Dem Lutz sage ich Danke für's Rezept!
Ja und das Schwarzbierroggenbrot. Darüber berichte ich morgen. Es wird erst zum Frühstück angeschnitten. Nur soviel sei schon gesagt. Es riecht wunderbar nach Bierhefe.
