Test meines neuen Küchenkutters
Verfasst: Mi 17. Okt 2012, 12:41
Nach den Berichten von Gerhard und Martin hab ich mir den Kutter von Beeketal letzte Woche bestellt, war es einfach leid so Minimengen in der Küchenmaschine zu machen. Danke noch mal an Gerhard. Erster Eindruck, gut verpackt, ziemlich schwer, größer als ich dachte, viel Plastik und eine nicht so gute Bedienungsanleitung. Am Freitag ist er gekommen und am Wochenende hab ich ihn getestet.
Erster Test Fleischkäse
750gr Schulter
250gr Speck
150gr eiskaltes Wasser
20gr Pökelsalz
1gr. Kardamom
1gr Koriander
Kümmel nach Geschmack
5gr Kutterhilfsmittel
Zunächst mal das Fleisch mit dem Pökelsalz gemischt und ab in den Kühlschrank zum umröten. Dann hab ich die Gewürze frisch gemörsert Nun das Fleisch durch die 3mm- Scheibe gewolft, die Reste aus dem Fleischwolf, ihr seht das links im Bild, hab ich mit rein getan, mal sehen ob der Kutter das schaft. So nun ab in den Kutter, alle Gewürze, das Wasser und Kutterhilfsmittel dazu. Ergebnis nach 1/2Min Stufe 1 und 1Min Stufe 2. Das sieht doch gut aus! Ab in die Kastenform und bei 150gr bis so ca. 80gr. Kerntemperatur backen. Und der Anschnitt, lecker wars, aber das nächste Mal gebe ich mir mehr Mühe beim Einfüllen. Den ersten Test hat der Kutter bestanden. Zweiter Test war dann die Krakauer von Martin, da erspar ich mir das Rezept. Nur mal ein Bild vom gekutterten Rindfleisch. Und wie die Messeraufnahme hinterher aussieht, geht aber gut wieder sauber unter fließendem heißem Wasser. Noch ein Bild vom Ergebnis Und eins vom Anschnitt. Eins weiß ich, ich brauche eine 13mm Scheibe, ist ja ne Sauarbeit das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Aber ansonsten auch sehr lecker, also 2. Test auch bestanden Nun noch Thüringer Bratwurst als 3. Test. Ich persönlich esse die ja lieber als grobe Variante, aber die liebe Familie… Zunächst mal das Rezept:
2,5 Kg Schweinefleisch, bestehend aus jeweils ungefähr
50% Schweinebauch ohne Knochen und Schwarte und
Schweinenacken oder halt anderes Schweinefleisch, das
Verhältnis mager zu fett sollte ca. 60:40 betragen
0,5l sehr kalte Vollmilch
42 g Salz,
10 g schwarzer Pfeffer
1 Tl Macis (Muskatblüte)
2 Tl Zucker
2 Tl gerebelter Majoran,
1 Tl Knoblauchgranulat
1 Tl Fondor (wer es mag)
2 Tl Zwiebelgranulat
7 g ganze gelbe Senfkörner
7 g gemahlener Kümmel
2 Eier (Größe M)
Fleisch kurz anfrieren, durch die 3mm Scheibe wolfen, dann alles in den Kutter, 1/2 Min. Stufe1 und 1Min. Stufe 2. Ich hab die Menge halbiert und nacheinander gekuttert, wär wohl sonst zu viel gewesen. Hier das Ergebnis im Wurstfüller. Ein Teil der fertigen Würste im Schweinedarm 26/28 Und der Anschnitt Auch der Test bestanden, wer es feiner haben will, kuttert die Masse einfach weiter aus. Die Temperatur des Bräts steigt auch nicht sehr an, wenn man sehr kalte Zutaten verwendet. Milch oder Wasser pack ich z.B. für 1 Stunde in den Gefrierschrank, dann passt das.
Aber so ein Kutter ist ja nun nicht nur für Fleisch da und auch das hab ich getestet, gehört hier zwar nicht hin, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen. Zunächst mal die restlichen Tomaten geerntet, halbiert und das grüne entfernt und ab in den Kutter. Nach Gefühl nur einige Sekunden auf Stufe 1 und 2 gekuttert. Hier das Ergebnis. Im letzten Lauf hab ich noch Basilikum und Zwiebel hineingetan. Das ganze noch mit Pfeffer, Salz und Oregano gewürzt und ca. 1 Stunde gekocht und ab in Gläser, ergibt ne super Pizzaiola oder auch Nudelgrundsoße. Bisher hab ich Tomaten immer geschält, ist nicht mehr nötig, der Kutter zermüllert alles.
Aber Tomaten sind ja nun ziemlich weich, also hab ich noch Möhre und Sellerie für Bolognesesoße gekuttert. Das klappt auch hervorragend. Fazit, das Teil lohnt sich unbedingt. Der Reinigungsaufwand hält sich in Grenzen. Durch das hohe Gewicht steht er sehr sicher. Ist nur, wie schon eingangs erwähnt, sehr viel Plastik verbaut, muss man sehen wie haltbar das ist. Aber bei dem Preis musste ich zuschlagen. Kutter mit der gleichen Funktionsweise und gleichem Inhalt in Edelstahl kosten dann auch mindestens das 4-fache und da ist noch kein Mahlbehälter dabei, den ich allerdings noch nicht getestet habe. Also auch das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut, wie ich finde. Nur die Anleitung könnte besser sein.
Gruß vom
Jürgen
Erster Test Fleischkäse
750gr Schulter
250gr Speck
150gr eiskaltes Wasser
20gr Pökelsalz
1gr. Kardamom
1gr Koriander
Kümmel nach Geschmack
5gr Kutterhilfsmittel
Zunächst mal das Fleisch mit dem Pökelsalz gemischt und ab in den Kühlschrank zum umröten. Dann hab ich die Gewürze frisch gemörsert Nun das Fleisch durch die 3mm- Scheibe gewolft, die Reste aus dem Fleischwolf, ihr seht das links im Bild, hab ich mit rein getan, mal sehen ob der Kutter das schaft. So nun ab in den Kutter, alle Gewürze, das Wasser und Kutterhilfsmittel dazu. Ergebnis nach 1/2Min Stufe 1 und 1Min Stufe 2. Das sieht doch gut aus! Ab in die Kastenform und bei 150gr bis so ca. 80gr. Kerntemperatur backen. Und der Anschnitt, lecker wars, aber das nächste Mal gebe ich mir mehr Mühe beim Einfüllen. Den ersten Test hat der Kutter bestanden. Zweiter Test war dann die Krakauer von Martin, da erspar ich mir das Rezept. Nur mal ein Bild vom gekutterten Rindfleisch. Und wie die Messeraufnahme hinterher aussieht, geht aber gut wieder sauber unter fließendem heißem Wasser. Noch ein Bild vom Ergebnis Und eins vom Anschnitt. Eins weiß ich, ich brauche eine 13mm Scheibe, ist ja ne Sauarbeit das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Aber ansonsten auch sehr lecker, also 2. Test auch bestanden Nun noch Thüringer Bratwurst als 3. Test. Ich persönlich esse die ja lieber als grobe Variante, aber die liebe Familie… Zunächst mal das Rezept:
2,5 Kg Schweinefleisch, bestehend aus jeweils ungefähr
50% Schweinebauch ohne Knochen und Schwarte und
Schweinenacken oder halt anderes Schweinefleisch, das
Verhältnis mager zu fett sollte ca. 60:40 betragen
0,5l sehr kalte Vollmilch
42 g Salz,
10 g schwarzer Pfeffer
1 Tl Macis (Muskatblüte)
2 Tl Zucker
2 Tl gerebelter Majoran,
1 Tl Knoblauchgranulat
1 Tl Fondor (wer es mag)
2 Tl Zwiebelgranulat
7 g ganze gelbe Senfkörner
7 g gemahlener Kümmel
2 Eier (Größe M)
Fleisch kurz anfrieren, durch die 3mm Scheibe wolfen, dann alles in den Kutter, 1/2 Min. Stufe1 und 1Min. Stufe 2. Ich hab die Menge halbiert und nacheinander gekuttert, wär wohl sonst zu viel gewesen. Hier das Ergebnis im Wurstfüller. Ein Teil der fertigen Würste im Schweinedarm 26/28 Und der Anschnitt Auch der Test bestanden, wer es feiner haben will, kuttert die Masse einfach weiter aus. Die Temperatur des Bräts steigt auch nicht sehr an, wenn man sehr kalte Zutaten verwendet. Milch oder Wasser pack ich z.B. für 1 Stunde in den Gefrierschrank, dann passt das.
Aber so ein Kutter ist ja nun nicht nur für Fleisch da und auch das hab ich getestet, gehört hier zwar nicht hin, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen. Zunächst mal die restlichen Tomaten geerntet, halbiert und das grüne entfernt und ab in den Kutter. Nach Gefühl nur einige Sekunden auf Stufe 1 und 2 gekuttert. Hier das Ergebnis. Im letzten Lauf hab ich noch Basilikum und Zwiebel hineingetan. Das ganze noch mit Pfeffer, Salz und Oregano gewürzt und ca. 1 Stunde gekocht und ab in Gläser, ergibt ne super Pizzaiola oder auch Nudelgrundsoße. Bisher hab ich Tomaten immer geschält, ist nicht mehr nötig, der Kutter zermüllert alles.
Aber Tomaten sind ja nun ziemlich weich, also hab ich noch Möhre und Sellerie für Bolognesesoße gekuttert. Das klappt auch hervorragend. Fazit, das Teil lohnt sich unbedingt. Der Reinigungsaufwand hält sich in Grenzen. Durch das hohe Gewicht steht er sehr sicher. Ist nur, wie schon eingangs erwähnt, sehr viel Plastik verbaut, muss man sehen wie haltbar das ist. Aber bei dem Preis musste ich zuschlagen. Kutter mit der gleichen Funktionsweise und gleichem Inhalt in Edelstahl kosten dann auch mindestens das 4-fache und da ist noch kein Mahlbehälter dabei, den ich allerdings noch nicht getestet habe. Also auch das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut, wie ich finde. Nur die Anleitung könnte besser sein.
Gruß vom
Jürgen
für deinen Test.....