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BeitragVerfasst: Mo 29. Feb 2016, 22:38 
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Flammenfürst
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So liebe Imker,
ich habe kurzfristig nicht vor zu Imkern,
aber ich will den Immen etwas Gutes tun und den Sturmschaden bienenfreundlich unterpflanzen.
Für die Zukunft könnte ich mir vorstellen da zwei - drei Völker dauerhaft abzustellen, oder einem Imker zur Verfügung zu stellen.

Jetzt wollte ich mal wissen, welche Sträucher ihr empfehlen könnt. Es sollte also möglichst übers Jahr verteilt Nahrung parat sein.
Ich versuche den Wald in den Entwicklungtyp 13 zu drücken.
D.h. für die Förderung muss Stieleiche und Edellaubbäume mit Begleitpflanzung im gewissen Anteil gepflanzt werden.
Bei den Edellaubbäumen werde ich Elsbeere und Linde nehmen.

Aber interessant ist die Begleitpflanzung und der Waldrand.
Es werden nur einheimische Pflanzen genommen.
Meine Idee bisher:
Kornelkirsche
Haselnuss
Salweide
Weißdorn
Vogelbeere
Traubenkirsche
Schlehe
und Wildobst Apfel/Birne

Fehlt eurer Meinung nach noch ein wichtiges Nährgehölz?
(Faulbaum hole ich mir nicht in den Wald, wuchert aber in einigen Wäldern nebenan)
Danke schon mal für euer Hirnschmalz!

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Gruß

Adrian

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Nimm das Leben nicht zu ernst, du kommst da eh nicht lebend raus!


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BeitragVerfasst: Mo 29. Feb 2016, 22:48 
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Oberosterbäcker
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Hallo ar1,
bis auf die Hasel hast du eine gute Wahl getroffen.
Hasel - als Windbestäuber - bringt den Bienen als Trachtpflanze nichts.

Suche mal den Begriff "Bienentracht Kalender". Da findet sich jede Menge Info.

Der Faulbaum wäre auch TOPP, er blüht sehr lange und wird von Bienen geliebt. Die Wucherei kann ich nicht bestätigen. Er bildet keine Wurzelausläufer. Bestenfalls handelt es sich um Sämlinge. Aber die sind mit abmähen leicht zu beseitigen. Ich habe viel Faulbaum am Waldrand an der Obstwiese und auch welchen in dern aturhecke am Haus - wie gesagt: KEINE Probleme.

Und dann gibt es auch noch krautige Pflanzen wie Klee, Phacelia (Bienenfreund), Echter Thymian, Echter Lavendel, Gelber Steinklee, Borretsch, Ysop, Saat-Esparsette.

Dazu kommen noch Robinie, Him- und Brombeeren, Luzerne und natürlich das Springkraut.

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Martin

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BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 18:19 
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"Die Flamme"
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Hallo Adrian!
Schön, dass Du Dir darüber Gedanken machst und sie auch umstetzt.
Die von Dir ausgesuchten Pflanzen sind alle spitze, sebst der Hasel, der die erste Pollenweide der Biene ist.

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Grüße vom Siggi

Dienen heißt Leben!


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BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 18:34 
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Oberosterbäcker
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Siggi hat geschrieben:
.... sebst der Hasel, der die erste Pollenweide der Biene ist.


Das funktioniert? Wie machen die Bienchen das dann?
In den Haseln habe ich noch nie Bienen gesehen. Ich habe mal gelernt, dass Windbestäuber für Bienen wertlos sind.
Haben sie dann auch einen Nutzen von Fichtenpollen - wenn der ganze Wald staubt?
Bringe bitte Klarheit in meine Verwirrung, Siggi.
:danke:

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BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 19:07 
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"Die Flamme"
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Der Hasel braucht als Selbstbesteuber keine Bienen zur Befruchtung!
Ist aber sehr wohl ein wichtig, da erster Pollen und damit Eiweißlieferant.
Bild

Ein Zitat der Seite: summsumm.com
Die Haselnuss ist ein Frühpollenspender, der im allgemeinen schon im März wieder verblüht. Sie besitzt keine Nektarien, liefert aber größere Mengen frischen Frühpollens und ist damit als Entwicklungstracht sehr wichtig. Haselpollen werden von den Bienen in größeren Mengen gehöselt. Die Höschen sind mattgelb und mittelgroß.

Wir vermehren die Haselnuss, wie es auch die Eichhörnchen tun. Wir stecken die einzelnen Nüsse, die im Kern den Keimling bereits enthalten, im Herbst 5 cm tief in den Boden. Wir können Haselnusssträucher aber auch durch Stecklinge oder Absenker gut vermehren.

Hier noch eine interessante und umpfangreiche Ausarbeitung zum Thema Trachtpflanzen

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BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 21:24 
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Danke, Siggi. Und wieder was dazugelernt.
Da muss ich wohl noch viel genauer hinschauen. Sowas habe ich noch nie gesehen.

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BeitragVerfasst: So 6. Mär 2016, 21:44 
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Flammenfürst
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Schon mal vielen Dank für die Tipps,
aber jetzt werde ich wohl noch mal alles durchgucken und jetzt nochmal mit dem Focus auf Pollen. :lupe: :beob:
Hatte ich bisher nicht dran gedacht. Auch wenn ich Haselnuss aufgeführt hatte.

Dafür noch mal vielen Dank! :applaus:

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Gruß

Adrian

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BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2016, 18:36 
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Flammenfürst
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Hier habe ich noch einen interessanten Artikel gefunden.
http://www.waldwissen.net/waldwirtschaf ... e/index_DE

Die Imkerei rückt langsam näher. Meine Frau hat schon festgestellt, dass es dieses Jahr wenig Bienen gab und nächstes Jahr dürfte dann noch ein Kumpel eine Beute im Garten aufstellen :pfeifend:

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Adrian

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BeitragVerfasst: Di 20. Sep 2016, 20:27 
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Flammenfürst
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Beiträge: 807
http://www.waldwissen.net/wissen/lwf_bi ... d/index_DE
Und hier, wird immer mehr Thema

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Gruß

Adrian

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BeitragVerfasst: Di 20. Sep 2016, 20:42 
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Oberosterbäcker
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Da fällt mir ein, kürzlich hat Volker Kugel, Direktor vom "Blühenden Barock" in Ludwigsburg, 2 Pflanzenarten für eine lange Herbsttracht empfohlen:
Als erstes die Duftblüte (Osmanthus) von der es herbstblühende Arten mit ausreichender Frosthärte gebe.
Und den Bienenbaum (Euodia hupehensis).

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