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 Betreff des Beitrags: Stifado
BeitragVerfasst: Mi 5. Sep 2012, 17:24 
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Flammenfürst
Flammenfürst
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Registriert: So 28. Aug 2011, 08:00
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Ich habe das Stifado im schweren Schmortopf auf dem Herd zubereitet. Trotzdem stelle ich das Rezept hier unter Dutch Oven ein. Das scheint mir die optimale Zubereitungsart zu sein.

Stifado
Ein Schmorgericht mit besonderem Aroma

Dieses Gericht habe ich vor vielen Jahren zum ersten Mal in Griechenland gegessen. In den Tavernen wurde man damals noch in die Küche geführt und konnte in die Töpfe schauen. Bestellt wurde dann mit Fingerzeig.
Der Duft dieses Gerichts hatte es mir auf Anhieb angetan.
Die Aromen erinnern sehr an Glühwein, die Zugabe von Zimt ist dabei unverzichtbar.

Zutaten:
1 kg kleine Zwiebeln von ca. 3 cm Durchmesser
1 kg Rinderbraten
Olivenöl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 l französischer, roter Landwein
1 große Knoblauchzehe fein gehackt
Salz, Pfeffer, 3-4 Pimentkörner, zwei Lorbeerblätter
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 gestrichener Teelöffel Zimt

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Zubereitung:
1. Zwiebeln vorbereiten.
Die Zwiebeln mit heißem Wasser überbrühen und kurz einweichen. So lassen sich die Zwiebeln besser häuten. Unbedingt darauf achten, dass die Wurzel nur knapp angeschnitten wird. Die Zwiebeln fallen dann beim Schmoren nicht auseinander.
2. Fleisch in Würfel schneiden. (Gleiche Größe wie die Zwiebeln)
3. Im schweren Eisentopf Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln anbraten, aus dem Topf nehmen.
4. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und das Tomatenmark zugeben und alles zusammen anrösten.
5. Mit dem Rotwein ablöschen, einen kleinen Rest zurückbehalten.
6. Pfeffer und Piment im Mörser zerstoßen und zusammen mit den anderen Gewürzen zum Fleisch geben.
7. Bei leichter Hitze ca. 1,5 bis 1,75 Std. zugedeckt schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.
8. Die Soße bindet durch das Tomatenmark. Wer es sämiger mag kann etwas Kartoffelstärke mit dem zurückbehaltenen Rotwein anrühren und die Soße binden.
9. Passende Beilagen sind Reis oder Nudeln.

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Das ideale Essen zur kalten Jahreszeit!

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Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und solange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt. Friedrich Hebbel


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