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 Betreff des Beitrags: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Di 9. Mai 2017, 17:02 
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Einheizer
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Registriert: So 7. Mai 2017, 12:14
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Hallo liebe Steinbackofenfreunde,

hier möchte ich euch mein Steinbackofenprojekt vorstellen und euch dran teilhaben lassen. Natürlich hoffe ich, dass es dem ein oder anderem bei seiner Planung und Umsetzung hilft, sei es weil ich was gut gemacht habe oder weil ich Mist gebaut habe und ers jetzt besser machen kann :hihi: Und auf eure eure Ratschläge freue ich mich erst recht :)

Mein SBO soll eigentlich ein Lehmbackofen in Kuppel-/Birnenform werden und zwar in der "Kugeltechnik".
Auf das Material Lehm bin ich eigentlich schon ziemlich am Anfang meiner Recherchen zum SBO gestoßen und auch recht bald auf die vielen weiteren Vorzüge, die das Material hat. So hat in irgend einem Thread in irgendeinem Forum, wovon ich Link und Namen allerdings nicht mehr weiß, auch jemand neben dem Material zum Ofenbau mit dem Lehm seine Wände verputzt, was ich damals irgendwie genial fand. Natürlich hatte ich von Lehm als Baumaterial schon des öfteren gehört und wusste auch, dass es in Fachwerkhäusern eingesetzt wird und wurde, aber als Material für Innenputz in heutigen "modernen" Häusern, da wär ich irgendwie damals nicht drauf gekommen. Relativ schnell stand fest, dass ich meinen Ofen daraus bauen möchte, allerdings fehlten irgendwie immer Zeit und Geld, weil auch wichtigere Dinge im Haus an der Reihe waren. Unter anderem musste ein ganzer Raum neu verputzt werden, was ich in Eigenleistung vollbringen musste, sonst hätte ichs gar nicht machen können :) Und da die Lehmrecherchen noch nicht so lange her waren viel meine Wahl auf Lehm als Putzmaterial. Die großen Vorzüge von Lehm sowie die herrliche Verarbeitbarkeit konnte ich somit schon kennen lernen ;) Über geblieben ist damals noch ungefähr ein Viertel Big Bag, hervorragend zum Lehmofenbau ;) Ich hatte auch mal überlegt den Putz selbst auszubuddeln (Was ich eine ziemlich charmante Idee fand und das Material in meinen Augen noch sympathischer macht) aber schließlich ob des Aufwandes für Abbau, abmagern, austesten etc. war mir das dann im Vergleich zum Preis vom fertigen gekauften Putz habe ich davon dann doch Abstand genommen.
Da die finanzielle Situation knapp ist wird auch der ganze Ofen nur aus Lehm errichtet werden, inklusive des Backbodens. Okay, die Isolierung des Backbodens ist Perlite geworden, weil günstiger und einfacher zu beschaffen als Foamglas, aber sonst entsteht alles aus Lehm, den ich schon hier habe.
Hat natürlich den Nachteil der langen Trocknungszeit gegenüber z.B. Lehm oder Schamottziegeln für den Bodenaufbau... Aber da muss ich mich wohl in Geduld üben ;)

Ende Februar gings dann los mit dem Fundament. Leider gibts davon keine Bilder, da habe ich damals im Eifer des Gefechtes nämlich nicht dran gedacht. Und auch von meinen "Maurerarbeiten" gibts keine :(

Das erste Bild, was ich euch anbieten kann, ist folgendes: Fertigstellung der Schalung für die Deckplatte ;)
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Das Format der Deckplatte ist 1,5m x 1,5m und hat eine Stärke von 20cm. Ja ich weiß, ganz schön dick :pfeifend: Ein Kumpel hat mich gefragt ob ich dadrauf nen Panzer restaurieren will :muah: :muah: Dadrin sind 2 Lagen Baustahl, in unteren und oberen Bereich der Platte.
Die Aufmauerung hab ich aus Sandstein(??) gemacht, ein Geschenk von besagtem Kumpel. Der hatte die Steine im Format von ca 70x30x10 cm beim Hauskauf in seinem garten als Beetbegrenzung und war ganz dankbar dass ich ihm die abgenommen habe. Für mich wiederum war das eine ganz taugliche Aufmauerung, und nem geschenkten Gaul... :)
Ich werd zwar immer nen bisschen neidisch wenn ich die ganzen richtig schicken Ziegel sehe die ihr hier alle verwendet, aber so ein zum großteil recycleter Bau hat ja auch seinen Charme... denke ich und hoffe ich zumindest :hihi:
Apropos, das Fundament hat nur die Maße 1,2m x 1,2m, weil der Ofen ursprünglich kleiner geplant war. Eigentlich sollte der Backraum nur 65cm Durchmesser haben, soviel Platz brauch ich ja nicht für nen bisschen Pizza und zwei Brote und evtl mal nen Backbleck :pfeifend: :pfeifend: Typischer Planungsfehler... dann ist mir aber aufgefallen dass das ganz schön kuschelig wird wenn da noch ein kleines Feuerchen drin brennt. Und wie pflegte der Vater eines Freundes immer zu sagen? "Big is always better!". Wie Recht er hat! also die Backfläche auf 95cm Durchmesser erweitert, dafür dann die Deckplatte entsprechend größer gemacht. Das kann man am Überstand der Schalung sehen. Die war ganz schön fummelig zu bauen kann ich euch sagen, vor allem wegen der unregelmäßigen Natursteine. Damit mir der Beton nicht überall durchfließt hab ich die "Löcher" zwischen Naturstein und Schalung mit Zeitungspapier gestopft und anschließend Mörtel reingeschmiert (Zeitungspapier damit mir der Mörtel nicht durchfällt...) sonst hätte ich hinterher die Fläche in meiner Aufmauerung auch noch mit Beton ausgegossen :muah: Das Format der Löcher kann man an den teils beachtlichen Mörtelmengen doch Recht gut erkennen denke ich.
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Hier nochmal in etwas näherer Ansicht, vor dem Betonieren habe ich die fertigen Ofenmaße nochmal aufgezeichnet um zu gucken ob das auch WIRKLICH alles so passt wie geplant :hihi: Das sind übrigens 20cm Wandstärke, der äußere Ring. Ach und weil ich ein Schisser bin und meiner Natursteinmauer nicht so 100% getraut habe habe ich noch 4 KS Stützen aufgemauert die ein bisschen zustätzliche Stabilität geben sollen. Die hatte ich eh noch rumfliegen ;)

Mit dem ganzen Ofen bin ich schon nen bisschen weiter, ich ergänze sobald ich Zeit finde, versprochen ;)

Beste Grüße,

Dennis

Edit: Sorry, hatte schneller abgeschickt als fertig geschrieben :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Di 9. Mai 2017, 17:55 
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Flammenfürst
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hallo dennis :tach:
mach schön langsam
und überstürze nichts. habe für mein ofen auch lange gebraucht
und habe ihn zeit gegeben das der lehm trocken geworden ist
lg
spätzünder :dog:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Di 9. Mai 2017, 19:05 
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Hallo Denis ,
sage ich auch und musste ihn zweimal aufbauen, weil das Dach abbrannte.

Viele grüße vom Hochrheinbahner Gerd aus dem Süden

_________________
Viel Glück und immer viel Glut im HBO.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Di 9. Mai 2017, 21:19 
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Kuckst Du :-) alles Lehm, selbstgebuddelt :-)


viewtopic.php?f=23&t=3536&start=10#p100838


Die Biberschwänze für den Boden haben irgendwas um die 8 Euro oder so gekostet.

Der ganze Ofen komplett deutlich unter 100 Euro.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Mi 10. Mai 2017, 07:31 
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Flammenfürst
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Schöner Anfang, die Größe deiner Backfläche zu ändern war eine gute Entscheidung.

_________________
Nodda ! Gruß Rolf

Wenn du weist was du tust, kannst du tun was du willst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Mi 10. Mai 2017, 16:18 
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Einheizer
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Registriert: So 7. Mai 2017, 12:14
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@JohnDooe: Sehr schönen Ofen hast du da! Vielleicht hab ich mich doof ausgedrückt ;) Für den Ofen hätte ich wahrscheinlich tatsächlich selbst gebuddelt, auf die letztendliche "Qualität" des Lehms kommt es da wahrscheinlich nicht sooo sehr an (sollte aber natürlich auch halbwegs stimmen, sonst reißt es oder bröselt es doch ein bisschen zu sehr ;) ) Für Lehmputz an der Wand war mir die Nummer aber zu heiß, ich bin kein Verputzprofi und hätte mich wahrscheinlich schwarz geärgert wenn das Zeug wieder von der Wand kommt weil ich die Mischung nicht richtig eingestellt hab :pfeifend: Das Big Bag hat irgendwie 150€ gekostet, waren 1,2t erdfeuchter Lehmputz. Wenn man da den Aufwand im Vergleich zu den Kosten setzt hat sich das für mich als Putz nicht gelohnt ;)

So, am Ostersamstag war es dann soweit, ich habe die Deckplatte gegossen. 3-4 Tage später habe ich die Seitenschalung dann mal abgebaut, die hat mich gestört, den Rest aber drunter gelassen, wo er heute noch ist :D der stört mich da nämlich nicht und mittlerweile habe ich die Schalung als Befestigungspunkt für mein provisorisches Dach genommen, dazu in einem der folgenden Beiträge mehr.
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Hier habe ich mir auf die Deckplatte den Innendurchmesser des Ofens mit Ölkreide schonmal aufgezeichnet, dafür hatte ich mir vorher eine Schablone aus alter Tapete hergestellt. 2 Bahnen nebeneinander geklebt, aufgezeichnet und ausgeschnitten ;) Hatte keine Pappe in der entsprechenden Größe da.
Warum direkt auf den Beton gemalt? Wie schon erwähnt wird der gesamte Bodenaufbau aus Lehmmörtel hergestellt ohne Ziegel, sei es Schamott, Lehm oder sonst etwas, deshalb brauchte ich die Form schon auf dem Boden.
Zusätzlich habe ich noch Linien im Abstand von 5, 10 und 15 cm von dem Innendurchmesser aufgebracht.
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zwischen der 5 und 10 cm Linie hab ich einen 5 cm Wall aus Lehm aufgebracht, der entstandene Zwischenraum wurde dann mit Perlite gefüllt und mit einen ganz dünn angemachten Lehmschicht überzogen, damit mir das Perlite nicht wegfliegt ;) Die Perliteschicht ragt also allseitig 5cm über den Innendurchmesser hinaus. Das Ergebnis seht ihr in den Bildern, leider habe ich im Arbeitswahn vergessen von den Zwischenschritten Fotos zu machen...
Die außen zu sehende Linie ist die 15cm Linie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Mi 10. Mai 2017, 20:24 
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Einheizer
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Registriert: So 7. Mai 2017, 12:14
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Anschließend habe ich auf den bestehenden "Wall" einen weiteren Wall mit einer Höhe von etwa 9cm aufgebracht, dieser soll mir als Höhenbegrenzung für den fertigen Boden dienen. Um die Trocknungszeit zu verkürzen und die Rissbildung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren kamen auf die Perliteschicht dann insgesamt 3 Lehmschichten von etwa 2-3cm Stärke, die ich bis zum Auftrag der nächsten Schicht erstmal habe durchtrocknen lassen.

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Hier seht ihr die zweite Schicht mit schon fertigem provisorischem Dach, relativ frisch aufgetragen und fast trocken


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In den noch frischen Lehm habe ich mit einer Hake aus dem Sandkasten meiner Kinder ;) Rillen gezogen damit die Oberfläche vergrößert wird und die nachfolgende Schicht mehr Angriffsfläche zum Haften hat. Außerdem trocknet das ganze dann etwas schneller :pfeifend: Ihr könnt sehen, dass die Rissbildung schon jetzt in der noch Recht feuchten Schicht nicht zu knapp ist, was wahrscheinlich auch daran liegt dass ich den Lehm für den Boden doch noch bei mir im Garten ausgebuddelt habe, weil ich Angst hatte hinterher doch zu wenig zu haben. Den "Buddellehm" habe ich dann im Boden verarbeitet weil ich mir gedacht habe dass das wohl am wenigsten "schädlich" ist ;) Außerdem hat der Lehm in der Perliteschicht auch keine wirkliche Möglichkeit Spannungen abzubauen, was die Rissneigung wohl noch vergrößert.

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Die Trocknungszeit habe ich genutzt und nebenbei ein provisorisches Dach errichtet, hier seht ihr es fast fertig, aber die Kopfbänder fehlten noch ;) Plane rauf und runter war mir dann doch zu lästig, vorallem Nachts fehlte dann Luft zum Trocknen. Dafür scheint jetzt die Sonne nicht mehr drauf weil das Dach zuviel Schatten wirft... Naja, man kann nicht alles haben :hihi:

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Herzliche Grüße,

Dennis


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Do 11. Mai 2017, 08:31 
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"Die Flamme"
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Hallo Dennis, ich bewundere den Fortgang Deiner Arbeiten :gut: :respekt: :gut:
Ich möchte Dir aber auch meine Bedenken mitteilen:
1.) Optisch ist Dein Projekt nach meiner Meinung nicht stimmig, die Stärke des Sockels passt nicht zur Dimension der Grundplatte. Das sieht wie ein sehr dicker Mann mit Storchenbeinen aus.
2.) Ich habe keine große Ahnung von Statik, aber ich frage mich ob der dünne Sockel die seitlichen Kräfte aufnehmen und tragen kann. Es sieht so aus als wenn man sich nicht von der Seite an den Ofen lehnen kann, wobei ja durch den Ofen noch einiges an Gewicht hinzukommt. Du spracht von 1qm Lehm, wenn ich mich recht erinnere, das sind locker noch mal 2,3 Tonnen! Abhilfe könnte eine zweite Reihe Steine im vorderen Bereich sein, die Du bis zur Platte hochmauerst, das hilft der Optik und der Statik.
3.) Ich sehe keine Isolierung unter dem Lehm, diesen Fehler habe ich auch gemacht und denke daran meinen Ofen nochmal neu aufzubauen weil der Wärmeverlust erheblich ist.
Baust Du noch eine Isolierung in die Vertiefung der Umrandung?

Was für Steine hast Du für den Sockel verwendet, es sieht nach Bruchsteinen aus?
Sollten es Kalksand sein (ich kann es aber auch mit einem anderen neuen Ofen verwechseln) fehlt die Grundsperre, was wir hier schon öfter diskutiert haben.

Da fällt mir gerade noch eine Frage ein: Machst Du keinen Stroh in den Lehm, der in der Bauphase das Reißen des Lehms mildert?

Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein gutes Gelingen und viel Freude an Deinem Ofen.
Mögen alle Brote gelingen!

_________________
Grüße vom Siggi

Dienen heißt Leben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Do 11. Mai 2017, 18:41 
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Flammenfürst
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Beiträge: 823
Cliff hat geschrieben:
Den "Buddellehm" habe ich dann im Boden verarbeitet weil ich mir gedacht habe dass das wohl am wenigsten "schädlich" ist ;) Außerdem hat der Lehm in der Perliteschicht auch keine wirkliche Möglichkeit Spannungen abzubauen, was die Rissneigung wohl noch vergrößert.



Leg ein paar Biberschwanzziegel als "Fertigboden" drauf. Tragen nicht auf, kosten so gut wie nix und die Risse sind vergessen :-)

Ich weiß nicht, wie Du sonst den Lehm am Boden "brot- bzw pizzafähig" bekommen willst, der wird sich vermutlich ewig ein bisschen abrubbeln und Du hast dann das Geknirsche zwischen den Zähnen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Lehmbackofen entsteht
BeitragVerfasst: Do 11. Mai 2017, 20:11 
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Schamottetycoon
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Ist der Lehm "richtig eingestellt"? Für mein Empfinden sieht er sehr "fett" aus.

_________________
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... weil hausgemachtes einfach besser ist ...


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